3 schnelle Wege zur Entspannung für gestresste Eltern

Hier zeige ich dir, wie du in nur 10 Minuten abschalten kannst und tiefe Entspannung findest.

Der Alltag mit Kindern und Beruf kann oft sehr herausfordernd sein. Um allen Erwartungen in Familie und Job gerecht zu werden, bleiben die eigenen Bedürfnisse und damit auch die dringend notwendige Entspannung oft auf der Strecke.

Vor allem die Zeit ist ein knappes Gut bei uns Eltern. Deshalb ist eine lange Meditation, eine ausgedehnte Yogaeinheit oder ein erholsamer Spaziergang allein in der Natur nur selten realisierbar.

3 Wege zur Entspannung

Mein Ziel ist es dir hier drei kleine, aber feine Übungen mitzugeben, die dir schnell helfen aus dem Alltag auszubrechen und in einen inneren entspannten Zustand zu kommen, in dem du mit dir selbst und deiner eigenen Kraft verbunden bist.

Du tust das nicht nur für dich, sondern auch für dein Kind.

Was gibt es schöneres als entspannte Eltern zu haben, die sich in ihrer Haut wohlfühlen?

Wenn du selbst entspannt bist, hast du schon die beste Voraussetzung für ein entspanntes Kind geschaffen. 🙂

1. Atme dich im Takt zur Entspannung

Diese Übung benötigt genau 5 Minuten deiner Zeit und du kannst sie überall mit deinem Handy machen.

Lade dir die kostenlose App „Breath Ball“ herunter und führe für mindestens 5 Minuten die getaktet Atmung durch. Es gibt auch andere Apps, die das anbieten, vielleicht spricht dich eine andere mehr an. Dann nimm einfach diese. Im Grund funktionieren sie alle gleich.

Zur Entspannung des vegetativen Nervensystems sind am Besten 6 Atemzüge pro Minute geeignet. Diese Atemfrequenz ist unter der „Herzkohärenz“ bei Breath Ball voreingestellt. Klick dich einfach mal durch und schau, was du alles für Anpassungen durchführen kannst. So kannst du die App auf deine Wünsche einstellen.  Zum Beipiel ist es möglich Hintergrundgeräusche einzustellen, wie Meeresrauschen, wenn das deine Entspannung fördert.

Mach diese Übunge mindestens einmal am Tag und du wirst merken, wie du mit jedem Mal besser und schneller in die Entspannung kommst.

Dein vegetatives Nervensystem wird aus der Stressbelastung rausgenommen und der Parasympathikus, der für die Entspannung zuständig ist, wird gestärkt.

2. Genieß die Aussicht

Bei dieser Übung habe ich dir ein energetisiertes Bild einer wundervollen Landschaft eingefügt. Es bringt dich runter. Der Alltag darf mal kurz Pause machen.

Entspannung pur

Tauch in diese Landschaft ein und atme die Luft, die dir hier um die Nase weht, tief ein.

Lass dich in das Bild hineinfallen. Wenn Gedanken versuchen dich davon abzulenken, lass sie einfach weiterziehen und richte deine Aufmerksamkeit immer wieder auf das Bild aus.

Wenn du das ca. 5 bis 10 Minuten tust, kannst du die Energie des Bildes sehr gut aufnehmen. Sie hilft dir, dich zu beruhigen, bringt dich ins Hier und Jetzt, wo es gerade nur diesen einen Moment gibt. In diesem Moment ist es nicht wichtig, was morgen ist oder was gestern war. Er ist einfach da und du erlebst ihn mit deiner vollen Aufmerksamkeit.

Man nennt diesen Zustand auch „Achtsamkeit“. Er ist der perfekte Stresskiller und bringt dich auf ein anderes Bewusstseinslevel, in dem der Stress keine Chance hat.

3. Augen zu und Körper spüren

Vielleicht möchtest du dich lieber ohne visuelle Reize entspannen.

Dazu schließt du die Augen und spürst ganz intensiv jeden Teil deines Körpers. Das hört sich jetzt vielleicht etwas zu einfach an, aber die besten Wege zur Entspannung sind tatsächlich einfach und unkompliziert.

Die Methode ist keine Erfindung von mir. Im Yoga, in Meditationen und auch im autogenen Training wird der Körper oft als Zugang zur Entspannung verwendet. Er ist ein Portal zum Hier und Jetzt, in dem dich kein Stress belasten kann.

Setz dich bequem hin oder lege dich hin. Fang unten an deinen Zehen an und spüre deine Zehen. Gehe dann immer weiter nach oben und geh in jeden Bereich deines Körpers mit deiner Aufmerksamkeit. Aufkommende Gedanken z. B. an die morgige Arbeit, lässt du einfach vorbeiziehen ohne ihnen große Beachtung zu schenken. Sollten Gedanken immer wieder kommen, ist das kein Problem. Halte sie nur nicht fest, sondern geh mit deiner gesamten Aufmerksamkeit wieder zu deinem Körper.

Wenn du beim Kopf angekommen bist und alle Körperteile wahrgenommen hast, dann kommt der wichtigste Schritt: Spüre deinen Körper im Ganzen und bleibe so lange wie möglich bei dieser Wahrnehmung.

Du wirst merken, wie dein Atem ruhiger wird, deine Muskeln entspannen und dein System herunterfährt.

Je öfter du das tust, umso schneller kommst du in diesen Entspannungszustand.

Warum kann dich im Hier und Jetzt kein Stress belasten?

Das ist ziemlich einfach. Jetzt in diesem Moment ist die Zeit, wie wir sie kennen, nicht existent. Du musst nicht für die Zukunft planen oder dir um sie Sorgen machen. Die Vergangenheit ist geschehen und im Hier und Jetzt nicht relevant. Um sie musst du dich also auch nicht kümmern.

Nur um den Moment, der jetzt gerade da ist und in dem du dir Zeit für dich genommen hast!

Vielleicht denkst du dir nun, aber warum fühle ich mich überhaupt im Stress? Das ist ein Phänomen, das daraus resultiert, dass wir zu wenig im Moment leben. Wir beschäftigen uns gedanklich oft bereits mit der Zukunft oder nagen noch an der Vergangenheit. Unsere Gedanken bringen uns dazu den Moment nicht mehr zu wertschätzen, sondern lenken uns davon ab.

Aber denken ist doch wichtig oder? Ja, das stimmt, denken ist wichtig, aber nur wenn deine Gedanken dich auch zu Ergebnissen führen. Oft denken wir aber nur über Dinge nach und grübeln ohne auf eine Lösung zu kommen. So entstehen Gedankenschleifen, die sich immer wieder im Kreis drehen und uns mehr belasten als etwas für uns zu tun.

Am Besten ist es, wenn du deine Gedanken beobachtest und solche indenifizierst, die dich nicht weiter bringen. Schenke diesen Gedanken weniger Beachtung, sondern fokussiere dich lieber auf den Moment im Hier und Jetzt, indem du bewusst atmest oder deinen Körper spürst.

Das kannst du wirklich den ganzen Tag lang tun, während du deine Aufgaben erledigst und die Kinder um dich hast. Du wirst sehen, wie es dir immer besser geht und der Stress sich gar nicht mehr in deinem Leben manifestieren kann. Die Dauerbelastung verschwindet wie von selbst und lässt ein inneres Gefühl der Stärke und Freude entstehen.

Im Hier und Jetzt zu sein, gibt dir einen innerlichen Frieden, der den Stress automatisch von dir fernhält.

Probier die Übungen einfach mal aus und schreib mir gerne in die Kommentare, wie es dir damit ging!

 

 

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